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24. November 2020 Google News Hochschulen

09. November 2020 Beschluss VG Berlin – Hochschule darf im laufenden Verfahren um die Vergabe vonStudienplätzen ihre Zulassungsordnung ändern, um den Herausforderungen der Corona-Pandemie zu begegnen.

Hochschule darf laufendes Zulassungsverfahren wegen Corona ändern

Eine Berliner Hochschule darf im laufenden Verfahren um die Vergabe von Kunststudienplätzen ihre Zulassungsordnung ändern, um den Herausforderungen der Corona-Pandemie zu begegnen. Insbesondere sei es mit Blick auf den Gesundheitsschutz gerechtfertigt, eine Vorauswahl nach Aktenlage durchzuführen, um soziale Kontakte zu minimieren, entschied das Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren.

06. November 2020 Pressemitteilung der Kultusministerkonferenz

Steigende Schülerzahlen: Kultusministerkonferenz veröffentlicht aktuelle Vorausberechnung

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler wird sich insgesamt bis 2030 gegenüber 2019 von 10,8 Mio. um 986.700 (9,2 %) auf 11,7 Mio. erhöhen. Dies geht aus einem neuen Überblick über die voraussichtliche Entwicklung der Zahl der Schülerinnen und Schüler sowie der Absolventen der Schulen für den Zeitraum 2019 bis 2030 hervor, den die Kultusministerkonferenz jetzt vorlegt.

20. Oktober 2020 Pressemitteilung der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP)

Mehr digitale Lehre im Wintersemester: Berliner Hochschulen bereiten weitere Maßnahmen zur Sicherung des Studiums unter Pandemiebedingungen vor

Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Berliner Hochschulen haben sich angesichts des zunehmenden Pandemiegeschehens auf die Einleitung weiterer Maßnahmen im Rahmen des Stufenplans für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen verständigt. Damit wollen die Hochschulen proaktiv einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und das Infektionsrisiko für Studierende, Lehrende und Beschäftigte so gering wie möglich halten. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Anteil digitaler Lehre im Wintersemester 20/21 wieder erhöht. In Präsenz sollen nur noch zwingend erforderliche Praxisformate stattfinden, die in digitaler Form grundsätzlich nicht durchführbar sind. Ausnahmen sind weiterhin für Einführungsveranstaltungen für Studienanfängerinnen und -anfänger vorgesehen. Alle anderen Lehrveranstaltungen, die bereits in Präsenz durchgeführt werden oder als solche geplant waren, sollen bis spätestens zum 2. November 2020 in digitale Formate überführt werden. Der Forschungs- und Verwaltungsbetrieb kann weiterhin unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsgebote und hochschulspezifischen Regelungen auf dem Campus stattfinden.

Für Hochschulen in Berlin, die ihre Vorlesungszeit bereits begonnen haben oder diese am 2. November beginnen, wurden folgenden Maßnahmen in Stufe 2 des Berliner Corona-Stufenplans vereinbart:

1. Lehrveranstaltungen werden in digitalen Formaten durchgeführt. Ausnahmen gelten für:

  • Zwingend erforderliche sogenannte Praxisformate, die sich einer digitalen Durchführung grundsätzlich entziehen, wie z.B. Labor- oder Werkstattpraktika, Sportpraktische Übungen oder künstlerischer Unterricht an Kunst- und Musikhochschulen sowie praktischer Unterricht in medizinisch-klinischen Studiengängen;
  • Präsenzformate zur Einführung neuer Studierender/Erstsemester sowie internationaler Studierender, die ihr Studium in Berlin erstmals aufnehmen.

In diesen Ausnahmefällen soll die maximale Teilnehmer*innen-Zahl von 25 Studierenden nicht überschritten werden. In großen Hörsälen, die über ausreichende leistungsfähige Belüftungssysteme verfügen, kann die maximale Teilnehmer*innen-Zahl 40 Studierende betragen.

2. Präsenzprüfungen können unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden.

3. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist in allen Hochschulgebäuden verpflichtend. Dies gilt auch für die Durchführung von und Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen, sowie für die Nutzung von Arbeitsplätzen in den wissenschaftlichen Bibliotheken der Hochschulen. In den Büros der Hochschulen gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wenn mehrere Personen im Raum anwesend sind.

4. Im Zeitraum von 14.-23.12.20 finden an den Hochschulen nur Prüfungen und Lehrveranstaltungen statt, die grundsätzlich nicht in digitaler Form durchgeführt werden können. In der Woche nach Silvester (04.-08.01.21) finden keine Präsenzveranstaltungen an den Hochschulen statt. Digitale Prüfungen und digitale Lehrveranstaltungen sind in beiden Wochen möglich. Die akademischen Fristen bleiben unverändert.

5. Der Verwaltungs- und Forschungsbetrieb auf dem Campus wird weiterhin unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsgebote und hochschulspezifischen Regelungen aufrechterhalten.

6. Der allgemeine Publikumsverkehr an Hochschulen wird eingestellt. Zutritt erhalten nur noch Mitglieder der Hochschulen und für den Forschungs-, Studien- und Lehr- sowie Verwaltungsbetrieb zwingend erforderliche Gäste sowie Nutzer*innen der wissenschaftlichen Bibliotheken.

12. Oktober 2020 Hochschulrektorenkonferenz

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die deutschen Hochschulen – Aktuelle Hinweise und Nachrichten

Zur Situation der deutschen Hochschulen angesichts der Covid-19-Pandemie und der aktuellen Auswirkungen auf Studium, Lehre und Forschung hat die HRK Mitte März auf ihrer Website eine Sonderseite mit ausgewählten Informationen und Nachrichten eingerichtet. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert (aktueller Stand: 12.10.2020).

25. August 2020 New York Times

Colleges Suspend Students Over Virus Safety Breaches

‘No second chances’: Colleges are coming down hard on students who violate virus restrictions. As colleges and universities across the country grapple with rising coronavirus cases, they are increasingly disciplining newly returned students for violating pandemic safety rules, and pressuring fraternities and sororities to stop holding events that violate bans on partying.

14. August 2020 Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Beschluss vom 14.08.2020 – Az. 13 MN 300/20

Corona Virenschutz – Mund-Nasen-Bedeckung kann durch Rechtsverordnung vorgeschrieben werden.

14. August 2020 Uni Freiburg – Pressemeldung

Meinungsbild zur digitalen Lehre – Was Studierende und Lehrende der Universität Freiburg zum Sommersemester 2020 sagen

Die Coronapandemie hat dazu geführt, dass viele Institutionen und Unternehmen im Frühjahr 2020 ihren Betrieb auf neuen und vor allem digitalen Wegen fortgesetzt haben. Die Mitglieder der Universität Freiburg haben die Herausforderung bewältigt, das Sommersemester 2020 nahezu vollständig digital zu gestalten, was für Studierende und Lehrende eine große Umstellung bedeutete. Die Abteilung Qualitätsmanagement Studium und Lehre hat daher im Juni und Juli 2020 hochschulweite Kurzbefragungen durchgeführt, in denen Studierende und Lehrende ihre Erfahrungen und Meinungen zum Ablauf des digitalen Sommersemesters schildern konnten. Insgesamt haben 8.459 und damit circa 40 Prozent aller Studierenden der Universität Freiburg sowie 624 Lehrende an den beiden Befragungen teilgenommen, zu denen sie per E-Mail eingeladen wurden.

02. Juli 2020 Beschluss des Senats der Hochschulrektorenkonferenz

Priorität für Gesundheitsschutz – so viel Präsenzlehre wie möglich

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich einhellig zu einer absoluten Priorität des Gesundheitsschutzes bei der Gestaltung des kommenden Wintersemesters bekannt. Es sei völlig unstreitig, dass Hochschulen jetzt und in Zukunft Präsenzeinrichtungen seien und sein wollten. Die Forderung nach einer sofortigen vollständigen Rückkehr in den Präsenzbetrieb aber sei unter anhaltenden Corona-Bedingungen verfehlt.

23. Juni 2020 Uni Siegen entwickelt neue digitale Lehr- und Lernformate

Die Universität Siegen arbeitet an der Entwicklung von neuen E-Learning-Angeboten mit.

Siegener WissenschaftlerInnen sind an vier Konzepten beteiligt, die das NRW-Wissenschaftsministerium für eine Förderung ausgewählt haben. Insgesamt werden 18 Projekte für neue digitale Lehr- und Lernformate mit insgesamt 10,5 Millionen Euro finanziert..

03. Juni 2020

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die deutschen Hochschulen – Aktuelle Hinweise und Nachrichten

Zur Situation der deutschen Hochschulen angesichts der Covid-19-Pandemie und der aktuellen Auswirkungen auf Studium, Lehre und Forschung hat die HRK Mitte März auf ihrer Website eine Sonderseite mit ausgewählten Informationen und Nachrichten eingerichtet. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert (aktueller Stand: 3.6.2020).

28. Mai 2020

Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für das Wintersemester 2020/21 kann starten

Für das Wintersemester 2020/21 ist das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren über die Stiftung für Hochschulzulassung durch gemeinsame Anstrengungen der Hochschulen, der Stiftung für Hochschulzulassung und der Länder gesichert.

14. Mai 2020

Schnelle Hilfe, ziemlich langsam

BMBF und Studentenwerk verhandeln noch über die Details der Überbrückungshilfe für die bedürftigsten Studierenden. Kann die Auszahlung ab 1. Juni trotzdem klappen?

01. April 2020

HRK-Präsident will Beginn des Sommersemesters verschieben

An Deutschlands Hochschulen sollte eigentlich in den kommenden Tagen das Sommersemester beginnen. Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz hat eine Idee, wie die Unis mit der Coronakrise umgehen könnten.

05. März 2020

Milliarden-Streit: Minister drohen mit der Streichung von Medizin-Studienplätzen

03. März 2020

Europäische Hochschulnetzwerke: Hochschulen stecken Rahmenbedingungen für den Erfolg ab

28. Februar 2020

Coronavirus – Erklärung des Generalsekretärs der Kultusministerkonferenz, Udo Michallik

Aufgrund des aktuellen Geschehens um das neuartige Coronavirus sowie des Ferienendes in mehreren Ländern gibt es einen länderübergreifenden Erfahrungsaustausch auf Ebene der Staatssekretäre der Kultusministerien. Die Länder informieren derzeit in Schreiben die Schulen, welche Maßnahmen jetzt notwendig sind, wie bei Verdacht von Infektionen mit dem Coronavirus umzugehen ist und welche Informationsquellen und Unterstützungsmöglichkeiten bereitstehen

26. Februar 2020

Studienplatz-Service vor dem nächsten Neustart

11. Februar 2020

Wie Bayern eine Edel-TU für Nürnberg entstehen lässt

21. Januar 2020

Studentenzahl seit 2000 verzehnfacht: Womit private Hochschulen immer mehr Lernwillige locken

06. August 2019

Plagiate: Charité entzieht neun Medizinern die Doktortitel. – Über Plagiate in Doktorarbeiten von Politikern wird viel diskutiert. Dabei ist das Problem weiter verbreitet – auch an der Charité.

22. Juli 2019

Stellungnahme des MFT zum Inkrafttreten der neuen Approbationsordnung für Zahnärzte: „Endlich: Neuregelung der zahnärztlichen Ausbildung beschlossen.

8. Juli 2019

Unter diesem Datum ist heute die neue Approbationsordnung für Zahnärzte im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden.

7. Juli 2019

Alle Länder haben zugestimmt. Nun kann das neue Berliner BIG seine Arbeit beginnen! Erstmals finanziert der Bund ein Forschungsinstitut, das in eine Hochschule – nämlich die Charité – eingebunden ist. Das BIG wird bislang zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Land Berlin finanziert. Das wird auch, in mindestens der bisherigen Höhe, so bleiben. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, werden am kommenden Mittwoch in Berlin die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnen.

4. Juli 2019

Schriftliche Rüge wegen Plagiats

Wissenschaftliches Fehlverhalten: Hauptausschuss beschließt Maßnahme gegen Wissenschaftler

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zieht erneut Konsequenzen aus wissenschaftlichem Fehlverhalten eines Antragstellers. Der Hauptausschuss der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft in Deutschland beschloss jetzt auf seiner Sitzung auf Empfehlung des Ausschusses zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens eine „schriftliche Rüge“ gegen einen Wissenschaftler.

Dieser hatte einen Förderantrag bei der DFG eingereicht, in dem im Rahmen der Begutachtung wörtliche Übernahmen aus Publikationen Dritter ohne korrekte Nennung der Quellen auffielen. In der Anhörung vor dem Ausschuss zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens hatte er die Verantwortung hierfür übernommen. Er habe vor Einreichung den Antragstext nicht mehr kontrolliert, obgleich dies als Antragsteller zu seinen Pflichten gehörte.

Der Ausschuss zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens bewertete dies als Plagiat und damit als ein wissenschaftliches Fehlverhalten gemäß der DFG-Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. Der Antragsteller habe zumindest grob fahrlässig gehandelt; er hätte seinen Antrag korrekt formulieren und auf Fremdzitate hinweisen müssen. Dies sei ein elementarer Grundsatz wissenschaftlichen Arbeitens. An dem Erfordernis korrekten Zitierens ändere sich auch nichts durch den Umstand, dass es sich bei den betroffenen Passagen um den „Stand der Forschung“ gehandelt habe.

Als geeignete und angemessene Maßnahme gemäß der Verfahrensordnung erachtete der Ausschuss zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens eine „schriftliche Rüge“ gegen den Wissenschaftler. Dem schloss sich der Hauptausschuss nun an.

3. Juli 2019

Gute wissenschaftliche Praxis

Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“

Der Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ (Kodex) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde am 3. Juli 2019 in der Mitgliederversammlung der DFG beschlossen und wird am 1. August 2019 in Kraft treten. Er ersetzt die bis dahin geltende Denkschrift „Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ (Denkschrift), die von einer zehnköpfigen Expertenkommission im Zeitraum von August 2018 bis Februar 2019 grundlegend reformiert wurde.

Ziel des Kodex ist, es den Adressaten – den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie den Leitungen von Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen – zu ermöglichen, ihre internen Strukturen, Prozesse und Handlungen an den Leitlinien zur guten wissenschaftlichen Praxis auszurichten. Es soll eine Kultur der wissenschaftlichen Integrität in den wissenschaftlichen Einrichtungen verankert werden, die weniger von den Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis her gedacht ist, als von dem Berufsethos der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

27. Juni 2019

Der Anteil der Studiengänge mit Zulassungsbeschränkungen an deutschen Hochschulen ist im Vergleich zum Vorjahr erneut um 0,4 Prozentpunkte gesunken. Für die neuen Erstsemester sind im kommenden Wintersemester 40,7 Prozent aller Studiengänge zulassungsbeschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt der am Donnerstag veröffentlichte jährliche Numerus Clausus-Check des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). In den vergangenen sechs Jahren sei die NC-Quote damit um rund fünf Prozentpunkte gefallen, während die Zahl der Studierenden gestiegen sei.

7. Juni 2019

Bundesrat stimmt Änderungen der zahnärztlichen Ausbildung zu!
Der Bundesrat hat am 7. Juni 2019 Änderungen an der zahnärztlichen Ausbildung zugestimmt. So wie die Reform 2017 ursprünglich von der Bundesregierung vorgelegt wurde, kommt sie allerdings nicht: Die beabsichtigte gemeinsame Ausbildung in den Studiengängen Zahnmedizin und Humanmedizin im vorklinischen Abschnitt lehnt der Bundesrat mit seinem Maßgabenbeschluss ab. Getrennte Ausbildung in Zahnmedizin und Humanmedizin bleibt vorerst Damit bleibt es vorerst bei der getrennten Ausbildung von Zahn- und Humanmedizinern. Die Länder begründen ihre Ablehnung der Zusammenlegung beider vorklinischen Ausbildungen damit, dass eine solch grundlegende Reform auch die Weiterentwicklung der allgemeinen medizinischen Ausbildung umfassen sollte. Diese werde allerdings erst im Rahmen des Prozesses zum Masterplan Medizinstudium 2020 zwischen Bund und Ländern ausgehandelt.

15. Mai 2019

Mit Beschluss vom 29. April 2019 – 10 B 2743/18.FM.W8 – hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof in einem NC-Beschwerdeverfahren, das sich mit der beantragten Zulassung zum Studium der Humanmedizin WS 2018/19 der Uni Frankfurt befasst, folgendes deutlich und unmissverständlich festgestellt:

  1. Es verbietet sich , nur einzelne Parameter aus dem Gesamtgefüge der KapVO herauszugreifen und angeblichen aktuellen Verhältnissen anzupassen, weil dies das gesamte Ermittlungssystem verändern würde.
  2. Gegebenenfalls Änderungen und Anpassungen vorzunehmen, ist daher Sache des Verordnungsgebers und nicht der Gerichte.
  3. Derzeit ist nicht ersichtlich, dass der Verordnungsgeber seiner Obliegenheit, die in § 17 Abs. 1 KapVO zu Grund gelegten Annahmen und tatsächlichen Entwicklungen zu beobachten und gegebenenfalls korrigierend einzugreifen, sofern hierzu Anlass besteht, nicht nachkommt. Soweit empirische Untersuchungen stattfinden, ist deren Ergebnis gründlich auszuwerten, um mit einer Änderung der Verordnung möglicherweise geänderten tatsächlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen.
  4. Lassen sich allerdings aus der „BACES-Untersuchung“, die sich mit dem Modellstudiengang der Charité befasst, ausbildungskapazitätsrelevante Erkenntnisse entnehmen, so ist der Verordnungsgeber aufgefordert, den sich aus einer neuen Datenlage ergebenden Konsequenzen zeitnah durch eine Änderung der Verordnung Rechnung zu tragen.
  5. Die Ärztliche Approbationsordnung schreibt in § 2 Abs. 3 zwingend 476 Stunden Unterricht am Krankenbett vor, was bedeutet, dass der vollstationäre Patient nach wie vor den kapazitätsrechtlichen Engpass bei der Berechnung der patientenbezogenen Aufnahmekapazität bildet.

27. Februar 2019

NRW will keine Anwerbung von Ärzten aus dem Ausland

Rund die Hälfte der Ärzte, die ihre Approbation in NRW erhalten, stammt aus dem Ausland. NRW-Gesundheitsminister Laumann hält deren Anwerbung für moralisch fragwürdig. NRW setzt nun auf ein NC-freies Studium für deutschen Landärzte-Nachwuchs

24. Februar 2019

Ärzteausbildung in Bremen

Halbe Lösung beim Medizinstudium

Rot-Grün will nur eine klinischen Ausbildung von Medizinstudenten in Bremen prüfen lassen. Das war anders gedacht, so sah es eine Senatsvorlage vor. Rot-Grün will – wenn überhaupt – nur die halbe Lösung.

19. Februar 2019

Land sucht Landärzte

Unter der Überschrift „Land sucht Landärzte“ beschreiben die „Westfälischen Nachrichten“, wie Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den Ärztemangel auf dem Land bekämpfen will: „Es geht darum, dass wir Studienplätze an junge Menschen vergeben, die sich den Beruf als Allgemeinmediziner in ländlichen Regionen vorstellen können“, sagte Laumann.

14. Februar 2019

REFORM DES MEDIZINSTUDIUMS: Das Tückische an diesem Plan (FAZ)

VON JOSEPH PFEILSCHIFTER UND HELMUT WICHT

Medizindidaktiker wollen das Medizinstudium nach ihren ganz eigenen Vorstellungen umkrempeln. Das wird teuer. Und geht an den Notwendigkeiten der Medizin komplett vorbei.

30. Januar 2019

Medizinstudium in Niederbayern? (BR24)

Ungewöhnliche Allianz im Landtag – SPD und FDP fordern in einem gemeinsamen Antrag, dass es künftig möglich sein soll, in Niederbayern Medizin zu studieren. In allen anderen Regierungsbezirken ist das, zumindest mit Einschränkungen, schon der Fall.

13. Dezember 2018

  • Empfehlungen zum Masterplan Medizinstudium 2020 veröffentlicht | Expertenkommission nimmt Stellung zur geplanten Reform des Medizinstudiums
  • Eine auf Bitten des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) und in Abstimmung mit dem Bundesforschungsministerium (BMBF) eingerichtete Expertenkommission hat im Verlauf des zurückliegenden Jahres Empfehlungen zur Umsetzung von sechs zentralen Maßnahmen des Masterplans Medizinstudium 2020 erarbeitet. Sie enthalten auch eine Einschätzung zu den finanziellen und kapazitären Auswirkungen der geplanten Reform des Medizinstudiums. Diese sieht unter anderem vor, theoretische Grundlagen mit klinisch-praktischen Inhalten konsequent zu verknüpfen und die ambulante Versorgung vermehrt in das Medizinstudium einzubeziehen (Lehrpraxen). Zudem sollen die Wissenschaftlichkeit des Studiums und die interprofessionelle Vernetzung mit anderen Gesundheitsberufen gestärkt werden.
  • Der Masterplan Medizinstudium 2020wurde am 31. März 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesministerium für Gesundheit, der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) sowie Vertreterinnen und Vertretern der Koalitionsfraktionen des Deutschen Bundestags verabschiedet. Er enthält insgesamt 37 Maßnahmen zur Reform des Medizinstudiums und soll sicherstellen, dass die Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern in Deutschland auch künftig neuen Herausforderungen in Gesellschaft und Gesundheitssystem wie beispielsweise der verlängerten Lebenszeit oder der Sicherstellung einer flächendeckenden hausärztlichen Versorgung gerecht wird.
  • Zahlreiche Maßnahmen des Masterplans schließen an die einschlägigen Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Medizinstudiums in Deutschland an, die der Wissenschaftsrat der breiten Öffentlichkeit bereits im Jahr 2014 vorgelegt hat. Die Expertenkommission wurde daher auf Bitten des BMG und des BMBF zeitgleich mit der Verabschiedung des Masterplans als unabhängige Arbeitsgruppe des Wissenschaftsrates eingesetzt. Diese hat die vorliegenden Empfehlungen zum Masterplan Medizinstudium 2020 in einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren erarbeitet. Der Wissenschaftsrat hat sie bei seinen Sitzungen im Oktober 2018 in Hannover zur Kenntnis genommen. 

Achtung:

06. Dezember 2018

Studienplatzvergabe im Zentralen Vergabeverfahren: Kultusministerkonferenz verabschiedet Entwurf des Staatsvertrags über die Hochschulzulassung

03. Dezember 2018

DFG erklärt sich – ein klein bisschen

Vor drei Wochen musste Generalsekretärin Dzwonnek gehen. Seitdem diskutiert die Szene, was bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft los ist. Jetzt meldet sich die Förderorganisation selbst zu Wort – wenn auch nur kurz. mehr

09. November 2018

16. Oktober 2018

11.Oktober 2018

  • Kulturministerkonferenz nimmt Arbeit ab 1.1.2019 auf
    Die Kultusministerkonferenz hat mit Wirkung zum 01.01.2019 beschlossen, dass die Kulturministerinnen und -minister/-senatorinnen und -senatoren der Länder künftig eigenständige Beratungen unter dem Dach der Kultusministerkonferenz durchführen.

Eine Ausgabe des Bundesbildungsministeriums

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